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Von 38 Absolventinnen und Absolventen unseres im September 2006 zu Ende gegangenen Kurses konnten 35 unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung einen Arbeitsplatz als staatlich anerkannte Arbeitserzieherin oder staatlich anerkannter Arbeitserzieherbekommen bzw. vorweisen
Auszug aus dem Curriculum:
„Sei still, sei leise,
denn keine Reise
bringt Dich als Gleichen zurück.“
Jean Gebser
Arbeitserzieher arbeiten in sehr unterschiedlichen Berufsfeldern.
Durch Studienfahrten und Exkursionen sollen die Studierenden mögliche spätere Betätigungsmöglichkeiten konkret erleben und insgesamt ein umfassendes Bild aktueller arbeitspädagogischer und arbeitstherapeutischer Angebote gewinnen. Darüber hinaus bieten Fachgespräche mit Kollegen und Kolleginnen in anderen Einrichtungen die Möglichkeit, auch ganz praktische Informationen (z.B. speziell angefertigte Vorrichtungen oder einfach herzustellende Produkte) mit nach Hause zu nehmen.
Durch Reisen in das (benachbarte) Ausland besteht außerdem die Möglichkeit, heilpädagogische und sozialpolitische Wurzeln, Probleme, Lösungsstrategien und Trends anderer Nationen kennen und verstehen zu lernen.
Pro Ausbildungsgang sind zwei Studienfahrten vorgesehen!

Auszug aus dem Curriculum:
Im Fach Theologie und Ethik soll der seelsorgerische Aspekt des Berufsbildes des Arbeitserziehers / der Arbeitserzieherin erarbeitet werden. Die Studierenden sollen angeregt werden, in der Beschäftigung mit biblisch-theologischen Inhalten ihr berufliches Selbstverständnis zu hinterfragen. Zugleich sollen Möglichkeiten der praktischen Umsetzung im Arbeitsalltag aufgezeigt werden. Ferner soll die Studierenden befähigt werden, die ethischen Implikationen ihrer Tätigkeiten zu erkennen.
Auszug aus dem Curriculum:
Die Verlagerung des eigenen Arbeitsschwerpunktes von einem praktisch-handwerklich orientierten auf einen pädagogisch ausgerichteten Beruf stellt eine Herausforderung zur Weiterentwicklung von Fähigkeiten im Bereich der menschlichen Kommunikation dar.
Im Fach Soziales Lernen sollen daher in Absprache mit den Studierenden verschiedene Aspekte dieses Thema erörtert, eine Palette unterschiedlicher Techniken für den Berufsalltag vorgestellt und mit der Gruppe erprobt werden. Dabei eignen sich aktuelle Klärungsbedürfnisse bzw. Konfliktsituationen einzelner oder der Gruppe besonders, um den eigenen Kommunikationsstil zu überprüfen, neue Formen der Kommunikation kennenzulernen und verschiedene Möglichkeiten des Umgangs mit Konflikten zu erfahren.

Auszug aus dem Curriculum:
Musik und ihre gestalterische und kreative Integration in den Alltag bereichern die Arbeits- und Lebenswelt der Menschen, die einer beruflichen und sozialen Rehabilitation bedürfen.
Die Ausbalancierung der Persönlichkeit durch kreative und gestalterische Betätigung gewinnt an Bedeutung.
Durch anschauliche und praktische Einheiten werden den Studierenden in beispielhafter Weise musikalische Spielformen und die grundlegenden Elemente der Musik vermittelt. Die Kursteilnehmer sammeln persönliche Erfahrungen, indem sie Musik körperlich und sinnlich erleben und schöpferisch damit umgehen. Die Selbsttätigkeit der Studierenden ist eine wichtige Voraussetzung dieser Ausbildung.
Über Übungseinheiten werden die Studierenden befähigt, die so gewonnenen Erfahrungen in ihren Arbeitsalltag zu übertragen.